BAD FREIENWALDE

Die Nikolaikirche

Die Nikolaikirche entstand ursprünglich schon im 13. Jahrhundert und ist das älteste Gebäude der Stadt. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch der heute noch vorhandene Taufstein. Im 15. Jahrhundert wurde die Holzkirche dann zu einem Backsteinbau umgebaut.
Im Inneren der Kirche befinden sich eine Orgel aus dem 17. und ein Hochaltar aus dem 18. Jahrhundert. Außerdem kann man zwei Gemälde von Caspar von Uchtenhagen betrachten, die ihn als Vier- und Neunjährigen zeigen. Auf dem ersten Bild sieht man den Jungen mit seinem Hund, der ihn vor einer vergifteten Birne warnt. Das zweite Bild zeigt Caspar im Sarg, da dieser sehr früh verstorben ist.

Das Moorbad

Seit dem Jahre 1685 wurde in Freienwalde eine Heilquelle entdeckt wurde, entwickelte sich der Ort im Laufe der Jahre zur Kurstadt. Unter anderem der Große Kurfürst, König Friedrich I von Preußen sowie die Könige Friedrich Wilhelm I und II besuchen die Quellen in der Hoffnung, ihre Leiden zu lindern. 1818 wurde nach einem Entwurf des Architekten Friedrich Schinkel ein Festsaal gebaut, im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden ein Badehaus und eine Mooraufbereitungsanlage hinzugefügt, die später jedoch wieder abgerissen wurden. Zur Zeit des Nationalsozialismus war Juden der Aufenthalt sowohl im Bad als auch in der Stadt verboten. Während des Krieges wurde das Bad als Lazarett genutzt und erhielt erst 1952 wieder seine ursprüngliche Funktion. Aufgrund des Moorbades trägt Freienwalde seit 1925 den Titel „Bad“ im Namen und wurde 2003 endgültig als Moorheilbad anerkannt.

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