BEESKOW

BURG BEESKOW

Die Burg war ehemals eine Wasserburg; in Urkunden erwähnt wurde sie schon Anfang des 14. Jahrhunderts. Die Besitzer wechselten oft, bis der Kurfürst von Brandenburg die Burg Ende des 16. Jahrhundert erwarb. Seit 1915 besitzt die Stadt das Burggelände. Am Ende des 2. Weltkriegs brannte der Ostflügel der Burg aus. Im Burgmuseum könnt ihr viele Alltagsgegenstände aus 4 Jahrhunderten bewundern wie etwa ein Fahrrad aus dem 18. Jh., ein altes Fischerboot, Werkzeuge oder alte Geburtsurkunden. Für alle diejenigen, die sich gruseln wollen, gibt es im Salzhaus gibt einen Folterkeller zu besichtigen. Besser geht es einem bestimmt auf dem Bergfried, dem 30 Meter hohen Aussichtsturm, weil man von dort weit ins Land gucken kann.

Stadtmauer mit vielen Türmen

Die Stadtmauer entstand im 14. und 15. Jahrhundert – und, stellt Euch vor – die Stadtmauer ist heute noch fast vollständig erhalten! Ursprünglich wurde sie mit 9 Türmen gebaut, davon sind aber noch 6 erhalten. Der Dicke Turm ist am auffälligsten; in seiner Nähe kann man noch die Reste eines Wallgrabens entdecken. Eigentlich heißt der Dicke Turm Luckauer Torturm; mit seinen 24 Metern Höhe ist er der größte Turm. Eine Zeitlang diente er als Pulverturm. Auf der Seite zum Feld soll einmal eine Glocke gehangen haben, um zum Füttern der Pferde geläutet zu werden.

Marienkirche

Urkunden beweisen, dass die Marienkirche schon weit über 700 Jahre alt sein muss. Wenn man heute die Kirche besichtigt, kommt man in eine sehr hohe Hallenkirche, die ein Mittel- und zwei Seitenschiffe hat. Im April 1945, kurz vor Ende des 2. Weltkrieges, brannte der Dachstuhl aus und Teile des Gewölbes stürzten ein. Bis heute ist die Restaurierung der Kirche noch nicht beendet. Allerdings finden dort häufig Kunstausstellungen und Konzerte statt.

Grundschule an der Stadtmauer
Fontane-Grundschule