LEBUS

Burg Lebus

Von der Burg hat man einen tollen Blick über die Oderlandschaft! Eigentlich ist von der Burg selbst nichts mehr zu sehen, doch ihre Grundrisse wurden sichtbar gemacht und Ihr könnt sogar über eine einfach nachgebaute Zugbrücke gehen.Vom 10.-15. Jahrhundert war die Burg bewohnt. Dabei war sie 200 Jahre lang eine Bischoffsresidenz in Brandenburg. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde sie geplündert, in den darauffolgenden zwei Jahrhunderten brannte sie mehrmals ab und verfiel, so dass sie König Friedrich II. abtragen ließ.

Stadtkirche St. Marien

1806 wurde die Stadtkirche als Ersatz für die mittelalterliche Domkirche auf dem Schlossberg errichtet. Der Baustil ist ganz klassizistisch. Am Ende des 2. Weltkrieges wurde sie sehr zerstört, danach nutzte man sie verkleinert als Notkirche – Teile der Kirche blieben Ruine. Nach der Wende entstand bald ein Konzept zur Restaurierung, 1998 begannen die Bauarbeiten, so dass sie seit 2004 so aussieht wie heute. Auch von der Kirche aus hat man einen schönen Blick über die Oder.

Museum Lebuser Land

Das Museum zeigt die Geschichte des Landes, des Bistums und der Stadt Lebus. Es ist in einem schön renovierten Fachwerkhaus in der Schulstraße untergebracht. Dort findet Ihr Grabungsfunde aus der Burg, ein Burgmodell, Gesteinssammlungen aus der Region und vieles mehr. Der 1907 in Lebus geborene Schriftsteller Günther Eich wurde bis über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Über ihn könnt Ihr einiges erfahren, denn ihm ist das ganze Dachgeschoss des Museums gewidmet. Er schrieb viel über die schwierige Nachkriegszeit, als die Städte noch in Trümmern lagen.

Burgschule Lebus