LÜBBENAU

Spreewalddorf Lehde

Lehde zählt heute etwa 130 Einwohner. Einige leben – wie ihre Vorfahren früher – von Landwirtschaft und Handarbeit. Der Tourismus bietet eine zusätzliche Erwerbsquelle als Kahnfährmann. In Lehde ist der Kahn das wichtigste Transportmittel. Bis zum Bau einer Landverbindung nach Lübbenau im Jahr 1929 was das Dorf nur mit seiner Hilfe zu erreichen. Noch heute ist es am besten vom Boot aus zu betrachten. Lehde wird auch gern als Venedig ähnelnde Lagunenstadt bezeichnet.

Gurkenmuseum

Das Gurkenmuseum ist in einem der ältesten Gebäude Lehdes untergebracht und ist in Deutschland einzigartig. Hier erfährt man Wissenswertes über die Tradition des Gurkenanbaus und der Gurkenverarbeitung. In einem jährlichen Wettbewerb werden außerdem die Gurkenkönigin und das beste Spreewaldgurkenrezept gekürt.

WERNER-SEELENBINDER-SCHULE

(April 2016)

Schloss Lübbenau

Der Familie der Grafen Lynar, die aus der Toskana stammt, gehört noch heute das Schloss. Ursprünglich wurde es von ihnen um 1620 gekauft. Die klassizistische Dreiflügel-Architektur entstand ungefähr 200 Jahre später. Wilfried Graf zu Lynar hatte Verbindung zu den Hitler-Attentätern von 1944 und wurde deshalb hingerichtet. Im sehenswerten Park gibt es einen Tisch und eine Bank aus Stein, wo die Familie seit langem gerne Tee trinken und Kuchen essen soll.

Pfarrkirche St. Nikolai

DieKirche steht am Marktplatz von Lübbenau und ist von 1714. Die Fassade macht einen freundlichen Eindruck, innen findet man einen barocken Emporensaal, in dem viele Kirchenkonzerte stattfinden. Dort wurde auch für Moritz Carl zu Lynar ein Wandgrab gebaut, das man noch heute bestaunen kann.

Postmeilen-Säule

Die Postmeilen-Säule stammt aus der Zeit Augusts des Starken (1670-1733). Sie zeigt die jeweiligen Entfernungen zu den nächsten sächsischen Orten an. Man findet sie in der Karl-Marx-Straße am Schmiedeplatz.

TRAUGOTT-HIRSCHBERGER-GRUNDSCHULE

(April 2015)