RATHENOW

Denkmal von Johann Heinrich August Duncker

Das Denkmal ist direkt am Bahnhof der Stadt Rathenow zu finden. 1767 wurde Duncker in Rathenow geboren, dort starb er auch 1843. Nach seinem Theologiestudium in Halle arbeitete er als Pfarrer in Rathenow; im Pfarrhaus stellte er Mikroskope und Brillen her, die er ab 1790 verkaufte. Duncker gründete 1801 die „Königlich privilegierte optische Industrie-Anstalt“, die später „Rathenower Optische Werke“ (ROW) genannt wurde. Er erfand die Vielschleifmaschine, die die Herstellung von optischen Linsen sehr erleichterte. Durch ihn und seine Nachfahren wurde Rathenow zum optischen Industriestandort, zur „Stadt der Optik“.

Denkmal des Großen Kurfürsten von Brandenburg

Es wurde 1738 vom Bildhauer Johann Georg Glume zur Erinnerung an die erfolgreiche Schlacht des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg gegen die Schweden im Jahr 1675 fertiggestellt. Man sieht den Großen Kurfürsten in der Tracht eines römischen Herrschers. – Im 30-jährigen Krieg (1618-1648) überlebten in Rathenow von ca. 3.000 Einwohnern nur 40. Mitten im Wiederaufbau überfielen 1675 schwedische Truppen die Stadt und besetzten sie. Der Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg vertrieb die Schweden und vernichtete sie kurz danach endgültig in der Schlacht bei Fehrbellin. Dann hinterließ der Kurfürst Soldaten in Rathenow zur Verteidigung.

FRIEDRICH-LUDWIG-JAHN GYMNASIUM, RATHENOW