SCHWEDT

Der Berlischky Pavillon

Der Berlischky Pavillon wurde von Georg Wilhelm Berlischky 1776/1777 im Auftrag von Markgraf Friedrich Heinrich entworfen und gebaut. Im Laufe der Jahrhunderte hat er verschiedene Funktionen gehabt. Im Jahr 1785 wurde der Pavillion den französischen Einwanderern als Gotteshaus zur Verfügung gestellt. Im Jahre 1925 ließ Kaiser Wilhelm den Pavillon dann renovieren und übergab ihn der Stadt Schwedt als eine Gedächtnishalle für die im Weltkrieg gefallenen Bürger der Stadt. Nachdem er zwischenzeitlich wieder als Kirche genutzt worden war, erfolgte 1984 eine grundlegende Renovierung und – zum 35. Geburtstag der DDR – die Übergabe an die Stadt. Das Gebäude, das seitdem den Namen Berlischky Pavillon trägt, wird seitdem für Veranstaltungen der Uckermärkischen Bühnen, für Konzerte der Musik- und Kunstschule und als Standesamt genutzt.

GRUNDSCHULE AM WALDRAND

Das Schloss Schwedt

Das Schwedter Schloss wurde 1670 durch die Kurfürstin Dorothea, die die zweite Ehefrau von Friedrich Wilhelm von Brandenburg (der „Große Kurfürst“) war, ausgelöst. Dadurch wollte sie sicherstellen, dass ihr ältester Sohn, der keine Aussichten auf die Thronfolge hatte, mit einer angemessenen Residenz versorgt war. Im Zuge der Kämpfe des 2.Weltkrieges wurde das Schloss im Frühjahr 1945 durch Granatbeschuss schwer beschädigt. Die Ruinen wurden schließlich 1962 gesprengt und die letzten Überreste bis 1969 endgültig beseitigt. Heute steht am ehemaligen Standort des Schlosses ein Kulturhaus, welches die Uckermärckschen Bühnen beherbergt. Ab April 2010 begannen die Arbeiten zur Wiedererrichtung der historischen Schlossgitter, die im Juli selben Jahres am historischen Standort eingeweiht wurden.

BRECHTSCHULE

Das Schloss Monplaisir

Das Schloss Monplaisir (das heißt „mein Vergnügen“) wurde zuerst 1700 im Auftrag des Markgrafen Phillip Wilhelm (1669-1711) erbaut und zunächst als Jagd- und Lustschlösschen genutzt. Dessen Sohn Friedrich Wilhelm (1701-1771), der auch „der tolle Markgraf“ genannt wurde, übernahm das Schloss 1719 und nutzte den Park als Lust-, Küchen- und Fasanengarten. In der Zeit von 1778 bis 1779 ließ sein Nachfolger Friedrich Heinrich (1709-1788) schließlich das inzwischen verfallene Schloss in der Form herrichten, wie es heute noch zu sehen ist. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Schloss zu einem beliebten Ausflugsziel und beherbergte nach einer Vergrößerung 1945 Schwedts wichtigsten Festsaal. Bis 1992 wurde das Schloss noch nacheinander als Kantine, Gaststätte und historisches Restaurant genutzt, seitdem steht das Gebäude jedoch leer.

GRUNDSCHULE AM WALDRAND