STORKOW

Die Burg Storkow

Das „Geburtsjahr“ der Stadt Storkow ist 1209, denn damals wurde die Burg zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Seitdem hat sie schon oft den Besitzer gewechselt und wurde mehrfach umgebaut und erweitert. 1987 wurde der Burgpalast durch einen Großbrand zerstört. Die Arbeiten zum Wiederaufbau dauerten von 1999 bis 2009, sodass diese Burg pünktlich zur 800-Jahr Feier wieder eröffnet werden konnte.

Ein Spaziergang durch die Stadt Storkow

Marktplatz StorkowLäuft man von der Burg auf in die Stadt hinein, so findet man sich bald in den Altstadtgassen aus dem 14. Jahrhundert wieder. Zusammen mit der Kirche bilden sie das historische Stadtzentrum. Etwas außerhalb der Stadt befindet sich eine alte Mühle mit Dampfmaschine. Diese versorgte die Einwohner von Storkow seit 1897 fast 15 Jahre lang mit Strom. Als im zweiten Weltkrieg die Überlandleitungen zerstört wurden, wurde die Dampfmaschine nochmals in Betrieb genommen.

Auf einem Spaziergang durch die Stadt Storkow kann man viele spannende Orte entdecken. Manche fallen jedoch nicht direkt ins Auge: am Markt erinnert zum Beispiel nur noch ein Band aus Klinkersteinen an das alte Rathaus, das hier seit 1850 stand. 1945 brannte es nämlich vollständig aus und wurde 1964/65 abgetragen. Ganz in der Nähe, am Markt 17, befindet sich die ehemalige Schmiede. Das Vorderhaus wurde 1742 erbaut und hatte ursprünglich eine reich verzierte Fassade. Das Grundstück gleich nebenan, am Markt 16a, hat eine sehr abwechslungsreiche Geschichte: es wurde im 19. und 20. Jahrhundert unter anderem als Färberei, als Schuhfabrik, als Lager eines Kaufmanns und als Hutfabrik genutzt. Heute befinden sich hier eine Zahnarztpraxis und ein Wohnhaus. Läuft man etwas weiter nach Westen, kommt man in die Kirchstraße. Mit etwas Glück kann man hier in der Nummer 23 das Wappentier der Stadt, den Storch, beim Nisten auf einem Schornstein beobachten.

SCHULE STORKOW